☰ Menu

Regelungen für den Notfall – Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Nach einem schweren Unfall oder einer Krankheit kann es passieren, dass der Patient beispielsweise durch ein Koma nicht mehr in der Lage ist, sich seinem Umfeld mitzuteilen. Dann obliegt es Ärzten und Angehörigen zu entscheiden, welche medizinischen Schritte unternommen werden. Um zu vermeiden, dass andere Menschen solch schwere Entscheidungen treffen müssen, gibt es die Patientenverfügung. Hier kann jeder selbst vorsorglich festlegen, welche medizinischen Maßnahmen für ihn infrage kommen und welche ausgeschlossen werden sollen. Außerdem kann über eine Vorsorgevollmacht eine Person des besonderen Vertrauens dazu befähigt werden, im Notfall stellvertretend wichtige Entscheidungen im Sinne des Patienten zu treffen.
Sowohl Patientenverfügung als auch Vorsorgevollmacht können natürlich jederzeit widerrufen werden.

Vordrucke und Muster erhalten Sie bei entsprechenden Betreuungsvereinen und bei der Bezirksregierung. Bitte lassen Sie sich vor dem Ausfüllen von Ihrem Hausarzt beraten.

Aufschlussreiche Informationen bietet auch die Broschüre zur Patientenverfügung vom Bundesministerium der Justiz:

Broschüre Patientenverfügung